#5 - Müllabfuhr / Stadtreinigung

Shownotes

In dieser Folge von „Mensch sein – zwischen Dienst und Leben“ richtet sich der Blick auf die Menschen bei der Müllabfuhr und Stadtreinigung.

Wir sehen oft nur das Ergebnis ihrer Arbeit: saubere Straßen, geleerte Tonnen, aufgeräumte Plätze. Doch selten sehen wir die Menschen, die früh am Morgen, bei Kälte, Müdigkeit und nach langen Nächten das wegräumen, was andere zurückgelassen haben.

Diese Folge ist ein Dank an diejenigen, die für unser Zusammenleben unverzichtbar sind und trotzdem oft übersehen werden.

Es geht um Respekt, Würde und die Frage, warum manche Arbeit selbstverständlich wirkt, obwohl sie von Menschen getragen wird.

Eine ruhige Reflexion über Sichtbarkeit, Anerkennung und die Menschen, die unsere Städte sauber halten – nicht als Funktion, sondern als Menschen zwischen Dienst und Leben.

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00:00:18: der Morgen danach, Straßen voller Reste, leere Flaschen Papier Stille nach dem Lärm und das was andere zurückgelassen haben.

00:00:36: Und irgendwo dazwischen Menschen die anfangen aufzuräumen Müllabfuhr Stadtreinigung.

00:00:49: Ich möchte mit einem einfachen Wort beginnen Danke.

00:00:56: Danke weil ihr wichtig seid Für uns alle.

00:01:01: Und trotzdem werden viele von Euch nicht gesehen, unterschätzt übersehen, nicht respektiert.

00:01:13: und doch wurde unsere Zusammenleben ohne Euch nicht funktionieren?

00:01:20: Ich erinnere mich an genau solche Momente nach Silvester, nach großen Feiern, nach langen Nächten, Straßen voller Chaos – und ich habe gedacht mein Gott!

00:01:38: Während anderen schlafen, müssen Menschen gleich all das wieder wegtragen.

00:01:47: Und dann habe ich euch gesehen.

00:01:50: Früh am Morgen bei Kälte, beim Müdigkeit, bei dem was niemand mehr sehen will und manchmal sogar mit einem Lächeln im Gesicht!

00:02:07: Und ich erinnere mich was dieses Lächel in mir ausgelöst hat Dankbarkeit Respekt Stille Bewunderung.

00:02:21: Und trotzdem höre ich viel zu selten ein Danke!

00:02:27: Fast niemand lehnt sich aus dem Fenster und sagt es laut, denn ihr seid selbstverständlich geworden – um.

00:02:41: vielleicht ist genau das das Problem?

00:02:47: Ja, jede Gesellschaft braucht Reinigung, Strukturen, Organisationen… aber nichts daran ist selbstverständliche … Denn es sind Menschen die diese Arbeit

00:03:02: tun.".

00:03:05: Menschen mit Körpern, die tragen.

00:03:09: Mit Händen, die anfassen.

00:03:12: Mit Würde, die oft übersehen wird.

00:03:17: Ihr altet unsere Städte sauber Unsere Straßen, unsere Wege.

00:03:24: Ihr bewegt das was andere nicht mehr sehen wollen Und ihr tut das oft ohne Licht Ohne Bühne, ohne Anerkennung.

00:03:39: Ihr dient Nicht nur der Staat Sondern auch Eure Mitmenschen Eure Familien.

00:03:48: Jeden Tag auf Neues!

00:03:53: Und ich frage mich, wann haben wir aufgehört hinzusehen?

00:04:00: Wann wurde aus etwas das tragen wird, etwas dass wir einfach erwarten?

00:04:10: Danke, dass ihr mit Respektlosigkeit umgehen müsst und trotzdem bleibt.

00:04:19: Danke, daß ihr da seid wenn anderen schon weggezogen sind.

00:04:26: Danke für eure Arbeit, für eure Präsenz Für Eure Altung.

00:04:35: dieser Podcast möchte Euch sehen, nicht als Selbstverständlichkeit.

00:04:42: Nicht als Funktion sondern als Menschen zwischen Dienst und Leben.

00:04:53: Danke von Herzen!

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